Friends of Black Life


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Lexikon A - E

Lexikon

Abbinden

Hierbei werden z.B. Brust oder Hoden mit Seilen, Lederbändern und ähnlichem abgebunden.

Absturz

Spiel, welches meist aus emotionalen Gründen schiefgegangen ist.
Abstürze betreffen meist die Buttoms aber auch Tops können davon betroffen sein, wenn sie überfordert sind. Das Ganze nennt man dann auch ein Fehlspiel. Nach solch einem Spiel den Partner unbedingt versuchen aufzufangen, z. B. indem man ihn in die Arme nimmt, streichelt, einfach lieb und zärtlich ist.
Später auf jeden Fall darüber reden, was schief gelaufen ist.


Ampelcode


Bezeichnung für Ampelsafewort. Dabei werden drei Codes für die Dauer einer Session ausgemacht.
z.B. bedeutet "Grün" alles in Ordnung, "Gelb": Vorsicht, du bewegst dich in meinem Grenzbereich, aber beende das Spiel nicht sondern geh nicht weiter. "Rot" wiederum die sofortige Beendigung der Session.

Anal Dehnung

Der Anus wird mit Fingern, Plug (-> Buttplug), Dildo oder Faust gedehnt. Vorsicht ist geboten. Langsam und über einen längeren Zeitraum den Bereich vorsichtig immer weiter dehnen, damit es zu keinem Einriß kommt. Reichlich Gleitmittel verwenden!

Arschlecken

Arschlecken (-> Rimming)
Das Lecken oder Penetrieren des Anusbereiches mit der Zunge.


Atemkontrolle

Deutscher Ausdruck für Breath Control. Spielform, welche die Möglichkeit des Buttom zu Atmen einschränkt.

Aufspannen

Aufspannen von Gliedmaßen
Buttom wird z.b. auf einer Streckbank an Händen und Füßen befestigt und dann gestreckt.


Aufspritzen

Bezeichnung aus dem SM Klinik Bereich.
Gemeint ist damit das Einspritzen von ca. 1 Liter Kochsalzlösung in Hoden(haut), Schamlippen oder Brüste. Eine Praktik, die umfangreiches Wissen und Erfahrung verlangt und steril durchgeführt werden muss. Der Körper baut die Flüssigkeit wieder ab, der Kink liegt in der klinischen Ausführung und der bizarr vergrösserten und gedehneten Hodenhaut.




Bastinade

Schläge auf die Füße, vornehmlich die Sohlen.

Benutzungsspiele

Buttom wird zum Lustobjekt, zur menschlichen Toilette oder anderen niederen Diensten reduziert.

Bestrafungsspiele oder Erziehungsspiele

Buttom wird aufgrund begangener Fehler für diese bestraft, damit er sich seines Vergehens bewußt wird. Der Bereich Erziehung findet sich vorwiegend in DS Spielen mit psychologischen Elementen wieder. Sie gehören nicht automatisch zu SM Lüsten.

Bloodsports

Formen des Spieles, in denen Blut eine übergeordnete Rolle zuteil wird (z.B. -> Cutting, Nadeln). Hierbei sollte man besonders vorsichtig sein, da Krankheiten durch Blut übertragen werden können. Handschuhe, welche in jeder Apotheke erhältlich sind, nicht vergessen. Ebenso unbedingt darauf achten, daß der Wundbereich desinfiziert und nachbehandelt wird, damit es nicht zu einer Blutvergiftung oder ähnlichem kommt.


Bottom

Engl. für "unten". In S/M-Kreisen ein Begriff für den beherrschten, passiven Part in einem Spiel (Der aktive Part wird auch Top genannt).


Breath Control

Engl. für Atemkontrollspiele. Spielart, bei der dem Bottom die Luftzufuhr abgeschnitten, bzw. eingeschränkt wird (z.B. durch Würgen oder spezielle Masken). Atemkontrollspiele sind die häufigste Todesursache bei autoerotischen/automasochistischen Praktiken von Sadomasochisten, da hierbei der Carotis-Sinus Reflex ausgelöst werden kann und die erforderliche rasche Hilfe nicht geleistet werden kann.

Buttplug

Engl. für Analstöpsel. Ein kegelförmiges Instrument, welches in den After eingeführt wird. Besitzt eine breite Basis, damit es vom Schließmuskel festgehalten wird und nicht heraus- oder hinein rutschen kann.




CBT

SM Praktik, die schmerzhafte Praktiken an Penis und Hoden benennt.
Synonyme: Sackfolter, Ball Torture, Cock Bondage

Cock Ring

der die Hoden, den Schwanz oder beides umschließt und so eine Erektion verlängern, bzw. das Abspritzen verhindern soll.

Codewort

Auch Safewort genannt. Ein Wort, welches zwischen den Spielpartnern vor Beginn einer Session ausgemacht wird. Das Verwenden dieses Wortes bedeutet für den Partner den sofortigen Stop des Spiel´s.

Beliebt ist auch das Ampelsafewort. Dabei werden zwei Codes vereinbart.
z.B. bedeutet "Gelb": Vorsicht, du bewegst dich in meinem Grenzbereich, aber beende das Spiel nicht sondern geh nicht weiter. "Rot" wiederum die sofortige Beendigung der Session.

consensual

Das englische Wort für einvernehmlich. (Safe, Sane and Consensual, kurz SSC. Sicher, gesund und einvernehmlich. Die Grundregeln des S/M.)


Crossdressing

Begriff für das Tragen von Kleidungsstücken des anderen Geschlechts.
Crossdresser nennen sich die Menschen, die diese Variante lieben. Es muß sich hierbei nicht um Transsexuelle oder Homosexuelle handeln.


Cunnilingus

Lateinischer Ausdruck für Oralverkehr mit einer Frau. Dabei werden Schamlippen und Kitzler mit der Zunge stimuliert.





Dehnungsspiele

Der Vaginal- und/oder Analbereich wird mit Fingern, Dildo, Plug oder Faust Schrittweise gedehnt.

Deprivation

(sensorisch). Engl. für Sinnesentzug. Dem Buttom werden (alle) Sinneswahrnehmungen entzogen (z.B. durch Augenbinde, Ohrstöpsel, Latexmasken etc.). Dies vergrößert die Wahrnehmung der anderen Sinne, bzw. die Empfindlichkeit des Buttom.

Devot / Devotion

unterwürfig, dienend.

Dom/Domina

männl./ weibl.
Engl. Abkürzung für dominant (beherrschend, vereinnehmend).
Dominante sind die beherrschenden Partner in D/s Spielen, bzw. D/s-Beziehungen.


Dresscode

Englische Bezeichnung für Kleiderordnung. Auf vielen Parties und anderen Veranstaltungen wird die Erfüllung einer bestimmten Kleidervorschrift z.b. Lack, Leder Latex und anderen Fetischen, bzw. falls er nicht so streng gehandhabt wird, schwarze Kleidung vom Veranstalter verlangt.

DS

Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung). Seit einiger Zeit werden im Sadomasochismus zwei Grundrichtungen unterschieden. Neben dem "klassischen" S/M versteht man unter D/s das Etablieren von Machtstrukturen zwischen dem dominanten und dem submissiven Part.
D/s kann innerhalb einer Session präsent sein, aber durchaus als Beziehungsmodell angesehen werden. (siehe auch -> 24/7, EPE oder TPE).
Im D/s-Bereich geht es vor allem um das Spiel mit der Macht, welches nicht zwingend Schmerz oder Demütigung beinhalten muß.

DWT

Eine Bezeichnung für "Damen Wäsche Träger".
Eine Vorliebe, die mach passiver Mann teilt, meist in Verbindung mit Fetischphantasien oder dem Wunsch nach Demütigung durch "Verweiblichung". Eine Assoziation zu Homosexualität wäre allerdings falsch. Die meisten DWTs sind heterosexuell und haben einfach eine Vorliebe für Nylons und weibliche Unterwäsche.




EPE

Abkürzung für "Erotic Power Exchange". In dieser Form von D/s-Beziehungen hat der dominante Part jederzeit die Möglichkeit die Macht über das Sexualleben zu übernehmen bzw. dessen sexuelle




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